BASF

Verantwortung für den Menschen übernehmen

„We create chemistry for a sustainable future“

BASF ist das derzeit größte Chemieunternehmen der Welt mit insgesamt 111.000 Mitarbeitern an mehr als 370 Standorten weltweit. In der neuen Unternehmensstrategie der BASF „We create chemistry for a sustainable future“ ist einer der Unternehmenswerte „We never compromise on safety“. Dies schließt konsequenten Umwelt- und Gesundheitsschutz mit ein.

Arbeitsmedizin und Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter hat in der BASF eine lange Tradition. Bereits ein Jahr nach Unternehmensgründung im Jahr 1865 wurde der erste Mediziner in Ludwigshafen eingestellt. Damit bestand schon lange vor der Einführung gesetzlicher Verpflichtungen der erste Werksärztliche Dienst in der Chemischen Industrie in Deutschland.

Die BASF hat sich im Jahr 1997 der Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union angeschlossen. Im Rahmen der freiwilligen Initiative "Responsible Care®- Verantwortliches Handeln der chemischen Industrie, wurden Umsetzung und Ziele der wichtigsten Themen für Umwelt – Gesundheit und Sicherheit (EHS) in einem RC-Managementsystem definiert und zusammengefasst.

Hauptsitz und zugleich größter Standort der BASF mit ca. 34.000 Mitarbeitern ist Ludwigshafen am Rhein, Deutschland. Die dortige Abteilung Occupational Medicine & Health Protection mit Ihren ca. 150 Mitarbeitern, davon 26 Ärztinnen und Ärzte, mit Facharztqualifikation in Arbeitsmedizin und diversen weiteren Fachgebieten, kümmert sich um die Notfallversorgung, die arbeitsmedizinische Vorsorge und die Gesundheitsförderung am Standort sowie um die Rehabilitation und Wiedereingliederung von Mitarbeitern nach längerer Krankheit. Darüber hinaus setzt die Abteilung BASF-weit internationale medizinische Standards, deren Einhaltung in regelmäßigen arbeitsmedizinischen Audits überprüft wird.

Der Leiter der Abteilung, Chief Medical Officer, Dr. Stefan Lang, hat zusätzlich für weltweit mehr als 180 Ärzte eine Governancefunktion in Sinne der funktionalen Führung.

Die weltweit gültige Direktive für “Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz“ in der BASF-Gruppe beschreibt die Grundlagen und international geforderten Standards für das Gesundheitsmanagement der BASF sowie das Auditsystem, das deren Einhaltung überwacht. Damit unterstützen wir alle für BASF tätigen Arbeitsmediziner weltweit, einheitliche medizinische Standards zu verwirklichen und ermöglichen bei Bedarf den Zugriff auf arbeits- und umweltmedizinisches Wissen bei den Experten in Ludwigshafen (Centers of Excellence). Die Abteilung Occupational Medicine & Health Protection hat die großen Herausforderungen, die sich aus der Globalisierung und den sich kontinuierlich verändernden gesellschaftlichen, demographischen, technologischen und organisatorischen Rahmenbedingungen ergeben, angenommen und sich klare Ziele gesetzt, um ihren Beitrag zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter mit einem nachhaltigen Gesundheitsmanagement leisten zu können.

Dabei arbeitet die Abteilung national und international mit vielen anderen Facheinheiten im Unternehmen zusammen. Es erfolgt der kontinuierliche Austausch von Expertenwissen, um die Themengebiete Umwelt, Gesundheit und Sicherheit zum Wohl der Mitarbeiter wirksam zu vernetzen. Neben den lokal an den Standorten tätigen Ärzten gibt es Länder-koordinierende und darüber hinaus für die Regionen Nordamerika, Südamerika, Europa und Asia Pacific noch Regionalkoordinierende Ärzte.

Alle strategischen Projekte zum Thema Arbeitsmedizinische Vorsorge und Gesundheitsförderung am Standort Ludwigshafen werden zusammen mit den beteiligten Einheiten, den Behörden, der Berufsgenossenschaft RCI und der Mitarbeitervertretung im Vorfeld geplant und gemeinsam in den Arbeitskreisen "Gesundheit" und "Arbeitsmedizinische Vorsorge" beschlossen. Diese Zusammenarbeit umfasst auch gezielte und wissenschaftlich evaluierte Vorsorgeaktionen, wie zum Beispiel das BASF-Rückenprojekt, die seit dem Jahr 2001 kontinuierlich angebotene Darmkrebsfrüherkennung oder Aktionen zur Prävention von Übergewicht und zur Früherkennung eines Diabetes mellitus bzw. des metabolischen Syndroms.

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit einer immer älter werdenden Belegschaft hat die BASF SE für Ihre Mitarbeiter in Ludwigshafen das Projekt Generations@work entwickelt. Dabei werden den Mitarbeitern seit Oktober 2011 regelmäßig freiwillige Gesundheitschecks angeboten. Aus den Ergebnissen eines Fragebogens, verschiedener technischer Untersuchungen und der körperlichen Untersuchung beim Werksarzt, werden bei Bedarf weitergehende Untersuchungen zur Leistungs- oder Stoffwechseldiagnostik und/oder gezielte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung eingeleitet. Selbstverständlich werden die langjährig bewährten und evaluierten, bisherigen Maßnahmen, wie zielgruppenspezifische Gesundheitsseminare für alle Mitarbeitergruppen, das vielfältige Angebot des Gesundheitsförderungszentrums und des Sportreferats der BASF fortgeführt.

Ziel dieser Aktivitäten ist es, die Mitarbeiter primär über die Vorteile eines gesunden Lebensstils zu informieren und sekundär chronische Gesundheitsstörungen möglichst früh zu entdecken und diesen zusammen mit den Haus- und Fachärzten der Region entgegen zu wirken.

Auch das Projekt Generations@work wird wissenschaftlich epidemiologisch begleitet. Die Publikation unserer Arbeiten führt ganz im Sinne des Netzwerks „Enterprise for Health“, EfH, zu einem breiten Austausch von Expertenwissen mit dem Ziel der nachhaltigen Verbesserung von Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz auch in anderen Unternehmen.

 

 


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