In den Unternehmensleitlinien verpflichtet sich die BASF zu Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mensch und Umwelt und stellt fest, dass wirtschaftliche Belange keinen Vorrang gegenüber Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz haben.
Durch die Aktivitäten der BASF sollen weltweit keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Mitarbeitern, Nachbarn, Kunden und Verbrauchern entstehen.
Bereits ein Jahr nach Unternehmensgründung im Jahr 1865 wurde 1866 der Mediziner Dr. med. Carl Knaps als erster Fabrikarzt bei der BASF eingestellt. Dieses Datum ist gleichzeitig auch die Geburtsstunde des weltweit ersten werksärztlichen Dienstes der chemischen Industrie und das lange bevor gesetzliche Verpflichtungen bestanden.
Hinter der Berufung von Knaps stand das Ziel eines möglichst umfassenden Schutzes von Leben und Gesundheit der BASF-Mitarbeiter, das bis heute in der Unternehmenspolitik der BASF eine zentrale und übergeordnete Rolle spielt.
Die BASF hat sich der freiwilligen Initiative "Responsible Care® - Verantwortliches Handeln (RC)" der chemischen Industrie sowie 1997 der Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union angeschlossen.
Die Philosophie von RC mit dem klaren Commitment zur nachhaltigen Entwicklung wurde als Geschäftsprinzip definiert und in ein RC-Managementsystem gefasst. Das Kompetenzzentrum RC steuert dabei die entsprechenden Aktivitäten. Darüber hinaus garantiert die BASF auf der Basis von Unternehmensleitlinien und Betriebsvereinbarungen ihren Mitarbeitern umfangreiche weitergehende Vorsorgemaßnahmen und medizinische Leistungen.
Zur Umsetzung dient das "Programm für Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz in der BASF-Gruppe". Es beschreibt das Gesundheitsmanagement der BASF und dient weltweit der Integration von Gesundheitsbelangen in die Geschäftsprozesse, definiert fachliche Standards und ermöglicht durch Kompetenzzentren jederzeit den Zugriff auf arbeits- und umweltmedizinisches Expertenwissen.
Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz stehen vor großen Herausforderungen, die sich aus globalen gesellschaftlichen, demografischen, technologischen und organisatorischen Veränderungen ergeben. Um in diesem Umfeld gute Arbeit leisten zu können, müssen klare Zielvorgaben getroffen und vor allem die erforderlichen Maßnahmen konsequent umgesetzt werden.
In diesem Sinne lautet unsere "Vision 2010 – Verantwortung für Gesundheit":
In einem transnationalen Unternehmen wie der BASF arbeiten viele spezialisierte Facheinheiten Hand in Hand, um aus Visionen Erfolge zu machen. Deshalb findet beispielsweise auf den Gebieten Gefährdungsanalyse, Gesundheitsvorsorge und Notfallmanagement eine sehr enge Zusammenarbeit der Experten aus Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz, Arbeits- und Umweltschutz, Toxikologie und Produktsicherheit, Human Resources, Betriebskrankenkasse, Feuerwehr, der produzierenden Unternehmensbereiche sowie den Mitarbeitervertretern statt.
Regelmäßiger Austausch erfolgt auch im Arbeitsschutzausschuss und den Arbeitskreisen "Gesundheit" bzw. "Vorsorgeuntersuchungen". Diese Zusammenarbeit umfasst auch gezielte, meist wissenschaftlich begleitete Vorsorgeaktionen, wie zum Beispiel das BASF-Rückenprojekt, die Darmkrebsfrüherkennung oder die Prävention von Übergewicht und Zuckerkrankheit.
Gesundheit und Unternehmenskultur sind stets auch mit guter Führung verbunden. Die BASF hat sich als Führungsleitlinie einen Führungskompass gegeben, der für alle Führungskräfte im Unternehmen verbindlich ist.
"Gesundheitsschutz für Mitarbeiter, Nachbarn und Kunden hat bei BASF einen hohen Stellenwert. Zudem stehen wir vor den Herausforderungen des demografischen Wandels. Die Mitarbeiter werden bis zur Rente länger arbeiten müssen. Mit dem Projekt Generations@Work wollen wir Maßnahmen entwickeln und umsetzen, um unsere Belegschaft gesund und leistungsfähig zu erhalten."
Dr. Harald Schwager, Mitglied des Vorstandes der BASF SE und Arbeitsdirektor

Kontakt
Dr. med. Stefan Lang
Chief Medical Officer
BASF SE, Deutschland
Carl-Bosch-Str. 38
D-67056 Ludwigshafen/Rhein
www.basf.com
Weitere Informationen
Branche
Chemische Industrie
Mitarbeiter
ca. 95.000 weltweit
Unternehmenssitz
Ludwigshafen am Rhein