Eni S.p.A.

Das Wohlbefinden und die Wertschätzung des Personals stärken

Für Eni (Ente Nazionale Idrocarburi) zählt Gesundheitsförderung zu einer Hauptverpflichtung, die der Stärkung des Wohlbefindens und Wertschätzung der MitarbeiterInnen dient.


Die Eni-Gruppe ist eines der größten Unternehmen Italiens und gehört zu den führenden Erdölunternehmen der Welt. Die Hauptaktivitäten der Gruppe sind Erschließung, Förderung und Produktion von Erdöl und Erdgas; Zulieferung, Transport und Vertrieb von Erdgas; Raffination und Vertrieb von Erdölderivat-Produkten; Engineering-Projekte und diesbezügliche Dienstleistungen. Die Gruppe hat ihren Unternehmenssitz in Rom und operiert in 70 Ländern mit mehr als 70.000 Beschäftigten.

Nachhaltigkeit sichert die Unternehmensgruppe dauerhaft durch das effiziente Management eines großen, komplexen, integrierten Energieunternehmens. Dieses Engagement in Sachen Nachhaltigkeit erwächst aus dem Bewusstsein, dass der beste Weg zur Schaffung von Werten für alle Stakeholder des Unternehmens darin besteht, ihren Erwartungen zu entsprechen und ihre Interessen zu respektieren.

Eni hat ein konzeptionelles Nachhaltigkeitsmodell eingeführt, das den Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung und Bindung seines Personals und die Vorsorge für seine Sicherheit und Gesundheit legt. In diesem Sinne besteht eine Verpflichtung zur Gesundheitsförderung.

Die Komplexität und Vielfältigkeit der unternehmerischen Tätigkeiten machen es erforderlich, Politiken, Standards und Vorgehensweisen festzulegen; deren Anwendung stärkt und verbessert die Leistungen in den Bereichen Gesundheitsvorsorge und Prävention. Die Einhaltung internationaler Grundsätze und Vereinbarungen, Managementsysteme und interner Auditierungssysteme, Betriebsvorschriften und Instrumente zum Wissensaustausch sind nur einige Beispiele hierfür.

Das "Healthcare Management System", nach internationaler OHSAS-Verordnung 18001, ist in allen Ländern eingeführt, in denen Eni tätig ist. "Health Risk Assessements (HRA)" (Gesundheitsgefährdungsbeurteilungen) werden regelmäßig durchgeführt – im Jahre 2008 in Saudi Arabien, Kongo, Libyen und Mali. Hierbei gilt besondere Aufmerksamkeit den Beschäftigten, die ins Ausland reisen und extremen Bedingungen (Hitze, Kälte, Feuchtigkeit) ausgesetzt sind oder in sehr belastenden Situationen arbeiten.

Das "Health Promotion Programme" (Gesundheitsförderungsprogramm) der Unternehmensgruppe, das 1986 eingeführt und 2002 überarbeitet wurde, stellt den Präventionsansatz in den Mittelpunkt. Gesundheitsförderung bedeutet hier nicht nur Diagnose und Heilung von Krankheiten, sondern befasst sich auch mit einer Reihe chronischer Erkrankungen (Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Krebserkrankungen), die bevölkerungsweit in Folge von gesundheitsschädlichem Verhalten und kontinuierlichem Alltagsstress auftreten.
Mit dem Gesundheitsförderungsprogramm nimmt Eni auch die Primär- und Sekundärprävention dieser Erkrankungen ins Visier.

Primärprävention dient der Beseitigung von Risikofaktoren, indem ein gesünderer Lebensstil – Bewegung, gesunde Ernährung, mäßiger Alkoholkonsum und Nichtrauchen - durch Schulungs- und Informationskampagnen (häufig unter Nutzung der Intranet-Seite) gefördert wird.

Sekundärprävention setzt auf  Projekte, die auf die Früherkennung von Krankheiten gerichtet sind. In den letzten Jahren wurden durch eine Reihe gezielter Projekte eine Vielzahl von Beschäftigten einbezogen bzw. erreicht. Zu den wichtigsten gehörte das "Early Diagnosis Programme" (Früherkennungsprogramm), das als Screening der Früherkennung von Krebs dient. Screenings sind kostenlos und für jede/n leicht zugänglich: MitarbeiterInnen haben z.B. die Möglichkeit über eine Servicenummer telefonisch einen individuellen Termin zu  vereinbaren.
Die Teilnahme an dem Früherkennungsprogramm ist freiwillig, und regelmäßige innerbetriebliche Kampagnen fördern und motivieren zur Teilnahme.

Die Veröffentlichung einer Reihe von Unternehmenspraktiken, z.B. zum Thema HIV, macht Enis unternehmensweites Engagement in Sachen Gesundheitsförderung  sichtbar.

 


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