RWE

Prävention konsequent weiterentwickeln

Gesundheitsschutz hat beim Energieunternehmen RWE Rhein-Ruhr eine lange Tradition. Inzwischen ist er Teil einer umfassenden Unternehmenskultur.

Längst jedoch ist Prävention nicht mehr auf Sicherheit und Gefahrenabwehr begrenzt. Zwar bringt der gefährliche Umgang mit Elektrizität auch heute noch spezielle Sicherheitsanforderungen mit sich, weshalb klassische Arbeitsschutz- und Gesundheitsthemen weiterhin große Aufmerksamkeit finden. Darauf aufbauend werden jedoch auch moderne Gefahren, wie beispielsweise psychische Belastungen am Arbeitsplatz, in die Prävention mit einbezogen.


  1. Mit Schwerpunktthemen startete das so genannte "präp"-Programm in den 90ern. Die intensive Beschäftigung mit einem ausgewählten Thema an einem Standort – wie z.B. zum Arbeiten in der Höhe oder zum Umgang mit Gefahrstoffen – verläuft auch heute über mehrere Wochen mit Hilfe von Informationsmaterialien, Schulungen und Arbeitsplatzverbesserungen. Sie endet mit einer Aktionsveranstaltung, zu der auch die Familien der Beschäftigten eingeladen sind.

  2. Über die Zirkelarbeit wird den MitarbeiterInnen die ständige Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen ermöglicht. In moderierten Zirkeln können sie z.B. das weiterentwickeln, was sie täglich bei der sicheren Erledigung ihrer Arbeit unterstützt: Arbeitsschutzkleidung, Werkzeuge und vieles mehr. Die neuen Produkte fördern darüber hinaus die Identifikation der Beschäftigten mit dem Unternehmen.

  3. Bei den Freileitungsmonteuren hilft ein Forschungsprojekt mit der Deutschen Sporthochschule in Köln absehbare Langzeitschäden durch Zwangshaltungen auf den Masten zu vermeiden. Es reagiert auf den zunehmenden Personalabbau, der die verbleibenden Kollegen dazu zwingt, öfter und länger auf den Masten zu arbeiten als früher. Individuell ausgearbeitete Trainings und verbesserte Schutzkleidung sowie Belastungslimits werden als Forschungsergebnis erwartet.

  4. Die Arbeit im Büro und am PC ist durch zunehmende Arbeitsverdichtung und Angst vor Arbeitsplatzverlust gekennzeichnet. Das Projekt "Prima Klima" trägt zur Förderung der Unternehmenskultur bei RWE Rhein-Ruhr bei, indem zwischen Führungskräften und MitarbeiterInnen über vermeidbare Stressoren am Arbeitsplatz gesprochen wird und individuelle sowie gemeinsame Maßnahmen für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz entwickelt werden.


"Auf jeden Einzelnen kommen immer mehr Aufgaben zu. Da ist eines besonders wichtig: Verantwortung der Unternehmensführung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese Verantwortung nimmt der Vorstand der RWE Rhein-Ruhr AG sehr ernst. Wir wissen, dass der Erfolg unseres Unternehmens ganz entscheidend von der Leistungsbereitschaft und -fähigkeit unserer Beschäftigten abhängt. Deshalb wurde von der RWE Rhein-Ruhr AG das Präventionsprojekt 'Prima Klima - Wohlfühlen am Arbeitsplatz' entwickelt. Es dient der Unterstützung bei psychomentalen Belastungen."

Dr. Heinz-Willi Mölders, Vorstand Personal, RWE Rhein-Ruhr AG


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