Träger und Struktur

Starke Partner stehen hinter dem Netzwerk Enterprise for Health

Getragen wird das Netzwerk gemeinsam von der gemeinnützigen Bertelsmann Stiftung und der BKK Dachverband e.V..

Die 1977 gegründete gemeinnützige Bertelsmann Stiftung trägt mit ihrer Arbeit zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Probleme bei. Mit zahlreichen innovativen Projekten, z. B. aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Gesundheitswesen und Kultur, hat sie wichtige Impulse für die Diskussion in Politik und Gesellschaft gegeben.

Das Engagement der Bertelsmann Stiftung im Netzwerk Enterprise for Health (EfH) ist die konsequente Fortführung ihrer bisherigen Projekte zur partnerschaftlichen Unternehmenskultur und betrieblichen Gesundheitspolitik. Derzeit beschäftigt die Bertelsmann Stiftung 300 MitarbeiterInnen. Seit ihrer Errichtung hat sie mehr als 600 Mio. €  für gemeinnützige Zwecke aufgewendet.

Der BKK Dachverband e.V. vertritt politisch und fachlich die Interessen der betrieblichen Krankenversicherungen. Aktuell sind 89 Betriebskrankenkassen und fünf Landesverbände Mitglieder des Dachverbandes. Sie repräsentieren rund zehn Millionen Versicherte.

Seit Mitte der 80er Jahre engagieren sich BKK in der betrieblichen Gesundheitsförderung und spielen seither auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle. Das beim BKK Dachverband e.V. angesiedelte "Europäische Informationszentrum" ist seit mehr als 10 Jahren WHO-Collaborating Centre und führt die Geschäfte sowohl des 1996 gegründeten Europäischen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP) als auch des Deutschen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF).

Vorsitzende des Netzwerks ist die ehemalige Bundestagspräsidentin und Bundesministerin für Gesundheit und Erziehung, Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth.

Herausragende Fachleute aus Arbeitsmedizin und Arbeitswissenschaften ergänzen das EfH als wissenschaftliche Berater: Prof. Dr. Eberhard Ulich (Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung, Zürich) und Prof. Dr. Jean-François Caillard (Universität Rouen, ehem. Präsident des International Commitee for Occupational Health, Paris). 


Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft im Netzwerk EfH

Die Mitglieder des Netzwerkes werden von den Netzwerkträgerorganisationen durch ein Auswahlverfahren nominiert. Die Mitgliedschaft ist dabei an die Voraussetzung gebunden, dass ein Unternehmen über ein systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement verfügt. Betriebliches Gesundheitsmanagement umfasst die Gesamtheit der systematisch aufeinander bezogenen Maßnahmen, die dem Erhalt und der Förderung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der MitarbeiterInnen dienen. Die Netzwerkträger streben eine ausgewogene Verteilung der Mitgliedsunternehmen hinsichtlich Größe und Branchen sowie der verschiedenen europäischen Regionen an.


Die Arbeitsweise des Netzwerkes EfH

In halbjährlichen Netzwerktreffen sowie themenbezogenen Arbeitsgruppen erhalten die Mitglieder vielfältige Anregungen für die eigene Arbeit. Vernetzung und Erfahrungsaustausch werden unterstützt durch international anerkannte WissenschaftlerInnen, die das Netzwerk beraten. Die praktischen Erfahrungen der Netzwerkmitglieder werden so mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft.

(siehe hierzu auch: EfH-Mitgliedschaft)


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