Zukünftige Herausforderungen für Business Excellence

Auf dem Weg zum gesunden Unternehmen


Europa steht vor Herausforderungen, die uns zwingen, unsere Art zu leben und zu arbeiten, zu überdenken: Zunehmend globaler Wettbewerb, ein Mangel an Innovationen, geringes Wachstum, eine alternde Erwerbsbevölkerung und fehlende Arbeitsplatzsicherheit. Es ist höchste Zeit, die Organisation, Struktur und Rahmenbedingungen der heutigen Arbeitswelt in Frage zu stellen. Vieles weist darauf hin, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen und die Qualität der Arbeitswelt gleichermaßen verbessern lassen, dennoch werden solche Erkenntnisse bislang noch kaum genutzt.

  • Wie kann Europa dauerhaft wettbewerbsfähig werden und zugleich eine hohe Qualität des Arbeitslebens bieten? 
  • Welche Ressourcen können Organisationen nutzen, um die Kluft zwischen dem prinzipiell Möglichen und der gängigen Praxis zu überwinden? 
  • Wie sieht in diesem Kontext die Rolle der Führungskraft von morgen aus? Brauchen wir neue Führungsmodelle?

Das Unternehmensnetzwerk Enterprise for Health (EfH) unterstützt Unternehmen bei der Suche nach Antworten auf diese Fragen.

EfH schafft Gelegenheiten für den Erfahrungsaustausch und Zugänge zu Innovationen. Einerseits können die Mitgliedsunternehmen dadurch eigene Praktiken und Prozesse verbessern, andererseits demonstrieren sie dadurch ihr Engagement in wichtigen gesellschaftlichen Themen.

 

Die zukünftigen Prioritäten von Enterprise for Health (EfH)

Die folgenden Themen bzw. Fragen stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Netzwerkes.

Investitionen in die betriebliche Gesundheitspolitik und partnerschaftliche Unternehmenskultur: Der Business Case

  • Welche Rolle spielen betriebliche Gesundheit und Unternehmenskultur für die Wertschöpfung in Unternehmen?
  • Wie können Unternehmen ihren eigenen Entwicklungstand in diesen Feldern beurteilen, und welche Instrumente eignen sich für diesen Zweck? 
  • Mit welchen Schlüsselindikatoren kann die Unternehmensleistung mit der anderer Unternehmen verglichen werden? 
  • Woran erkennt man "gesunde" Unternehmen?

Die Rolle der Führung für Gesundheit und Unternehmenskultur

  • Welche Anforderungen ergeben sich aus den gewandelten wirtschaftlichen, technischen und sozialen Rahmenbedingungen für die Führungskräfte in der Zukunft? 
  • Über welche Fähigkeiten sollten sie verfügen, und wie können diese systematisch entwickelt werden? 
  • Welche Rolle werden gesunde Lebensstile in diesem Zusammenhang spielen? 
  • Wie lassen sich unternehmerisches Denken und eigenverantwortliches Handeln auf eine breitere Basis stellen?

Eine gesunde und partnerschaftliche Unternehmenskultur – Treiber für Innovation und Leistungsfähigkeit

  • Was unterscheidet innovative von weniger innovativen Unternehmen?
  • In welchem Verhältnis stehen technische und soziale Innovationen zueinander? 
  • Welchen Beitrag leisten gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen für die Entfaltung von Kreativität und Innovation?

Die Zunahme chronischer Erkrankungen: Herausforderung für Arbeitswelt und Gesellschaft

  • Wie kann die Arbeitswelt, wie können Unternehmen zu einem gesünderen Lebensstil der Beschäftigen und der Bevölkerungen insgesamt beitragen? 
  • Auf welche Weise beeinflussen Arbeitswelt und andere Lebensbereiche die Ausbildung von gesundheitsförderlichen und gesundheitsschädlichen Lebensgewohnheiten?

Demografischer Wandel – Für eine gesundheitsgerechte Gestaltung einer längeren Lebensarbeitszeit

  • Wie können wir die jugendzentrierten Einstellungen und Wertvorstellungen in eine neue Balance gegenüber alternden Belegschaften bringen? 
  • Müssen Arbeitsaufgaben und Arbeitsprozesse neu gestaltet werden? 
  • Wie lässt sich Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit über die Lebensspanne hinweg sicherstellen und fördern?

Flexibilisierung der Arbeitswelt und anderer Lebensbereiche: Neue Lebens-, Arbeitsformen und Beschäftigungsverhältnisse

  • Wie können in diesem Zusammenhang neu aufkommende Risikolagen, etwa in Fällen von geringfügiger Beschäftigung und geringen Qualifikationsniveaus, vermieden werden? 
  • Wie wirken sich ungleiche Lebens- und Beschäftigungslagen allgemein auf den sozialen Zusammenhalt und speziell auf Unternehmenskulturen und Arbeitsklima aus?

Soziale und persönliche Verantwortung neu definieren: Eigenverantwortung auf der Basis einer gesundheitsgerechten Unternehmenskultur entwickeln

  • Wie können Menschen befähigt werden, mehr Eigenverantwortung für die eigene Lebensgestaltung zu übernehmen?
  • In welcher Weise können Unternehmen dies durch autonomiefördernde Maßnahmen der Organisationsentwicklung unterstützen? 
  • Was bedeutet soziale Verantwortung von Unternehmen in der globalisierten Welt?

Voneinander lernen – Die Arbeitswelt von morgen gestalten: Enterprise for Health

  • Mit welchen Werkzeugen kann der Wissens- und Know-how-Transfer effektiv und nachhaltig organisiert werden? 
  • Wer muss auf Seiten der Unternehmen in diesen Lernprozess eingebunden werden? 
  • Wie wird aus Good Practice-Projekten allgemeine Best Practice?

 

 

 


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